Best of Germany 2023: Entdecken Sie hier 13 Talente aus Design und Architektur, von denen man künftig noch viel hören wird.
Land der Dichter, Denker … und Gestalter! Folgen Sie uns auf einer Tour quer durch alle Disziplinen und lernen Sie Kreative aus Architektur, Design und Handwerkskunst kennen. Diese Talente haben wir jetzt auf dem Stil-Radar!
Haus Otto – Designer, Sindelfingen
Die Objekte von Nils Körner und Patrick Henry Nagel hängen sich nicht an Trends auf – sondern von der Decke, wie der „Traktor Stuhl“ (unten). Zusammen studierten sie Industriedesign an der ABK in Stuttgart und wagten 2021 den Schritt in die Selbstständigkeit. Neben Möbeln gestalten die beiden auch kreative Raumkonzepte und bringen mit ihrem Farm-Projekt mehr Kunst und Design in den ländlichen Raum.
Atelier ST – Architekten, Leipzig
Von Leipzig aus realisieren Silvia Schellenberg-Thaut und Sebastian Thaut mit ihrem Team facettenreiche Projekte in aller Welt. Zuletzt entwarfen sie in Leipzig-Portitz ein Wohnhaus
zwischen Wald und Obstwiese: Stumpfwinklige Giebel treffen auf Kreis und Halbkreis.
Yuue Studio – Designer, Berlin
Seine kreative Arbeit widmet der Bauhaus-Absolvent Weng Xinyu Objekten des alltäglichen Lebens. Der kompakte, handwerklich makellose Hocker „Fido“ (unten) ist von dem gleichnamigen Hund inspiriert und ein ebenso treuer Begleiter wie jener legendäre Rüde.
Maria Cepissakova – Keramikerin,
München
Mit dem Rücken zur Wand steht die Keramikkünstlerin nur ausnahmsweise – um ihren Werken Raum zu geben. Sonst nimmt sich Maria Cepissakova allen Gestaltungsfreiraum für ihre Gefäßskulpturen und großformatigen Wandarbeiten.
Douman Pour – Innenarchitekt, Frankfurt
Pournoir heißt das Studio des im Iran geborenen und in Frankfurt aufgewachsenen Gestalters Douman Pour. Nicht ohne Grund: Schwarz symbolisiert für ihn Präsenz und Radikalität, gleichzeitig aber auch Ruhe und Zurückhaltung. Seinen prägnanten Stil setzt er in Restaurants, Bars und Wohnungen um. Wir sehen eine helle Zukunft.
Philipp Weber – Glaskünstler, Berlin
In einem Balanceakt zwischen Handwerk und Zeitgeist erforscht Philipp Weber in seinem Studio in Berlin die ungeahnten Möglichkeiten der Glasbläserkunst. Etwa mit einer trompetenartigen Glaspfeife, mit der er zwei Farben gleichzeitig in die Hohlräume seiner Vasen blasen kann. Für den euphorisierenden Farbverlauf seines „OI Table“ (unten) wurde buntes Glas zu einem Zylinder geformt, aufgeschnitten und bei 800 Grad Celsius mit nassem Holz flach gestrichen.
Christian Metzner – Designer, Brandenburg
1891 entwickelte Otto Schott das Borosilikatglas, das sich durch hohe Temperaturbeständigkeit auszeichnet. Dem sogenannten „Jenaer Glas“ gilt auch Christian Metzners nunmehr 15-jährige Leidenschaft. Seine formschönen Trinkbecher „NYX“ (es gibt sie jetzt auch aus Porzellan) werden in Tschechien von Hand gefertigt.
Deniz Aktay – Designer, Stuttgart
Der „Slide Table“ von Deniz Aktay alias Dezin Objects lässt sich, getreu seinem Namen, leicht aufstellen, er spricht eine klare Formensprache und ist aus nur einer Holzplatte gefertigt. Smooth, minimalistisch, nachhaltig – beste Voraussetzungen für eine reibungslose weitere Karriere.
Studio Kejo – Innenarchitektinnen, Berlin
Kerrin Wendtland und Joana Schröder lernten sich während des Studiums in Cottbus-Senftenberg kennen und arbeiten seit dieser Zeit, anfangs für einzelne Projekte und später im gemeinsam gegründeten Studio, zusammen. Mittlerweile sind sie auf maßgeschneiderte Raumkonzepte spezialisiert, auch oder gerade wenn es sich um knifflige Mikroapartments (11 Quadratmeter!) handelt.
Studiolilo – Setdesignerin, Berlin
Lilo Klinkenberg wuchs im dynamischen Kreuzberg auf. Diese vielfältige Energie meint man auch in ihren floralen Werken wahrzunehmen, etwa in der satten Moos-Installation unten, die sich durch Tadao Andos kühlen Bau für die Langen Foundation in Neuss schlängelt.
Max Siedentopf – Konzeptkünstler, London
„Ästhetik interessiert mich nicht allzu sehr“, sagt der multidisziplinäre Konzeptkünstler mit namibisch-deutschen Wurzeln. Dennoch (oder gerade deshalb) feiert er große Erfolge, ist beispielsweise einer der wichtigsten Kreativen bei Gucci. Für die Porzellanmanufaktur Ginori konzipierte er die Kampagne „Tutti al Mare“. Er jongliert mit Video, Fotografie, Skulptur und allem, was dazwischenliegt. Immer unorthodox, immer humorvoll.
Fabian Wagner – Architekt, München
Außergewöhnliche Qualifikationen sowie erste öffentliche Erfolge: Wer darüber verfügt, kann sich als Stipendiat der Villa Massimo bewerben. Fabian Wagner gehörte 2022/23 zu den neun Auserwählten. Dort entstand der gleichermaßen praktische wie poetische „Schwarze Pavillon“.
Budde – Interdisziplinäres Designstudio, Köln
Der Architekt Johannes Budde und die Brandmanagerin Meike Papenfuß sind die Köpfe hinter Budde. Ihre Collectibles haben es bis in die Galerie von Rossana Orlandi nach Mailand geschafft. Die Hockerserie „Five x Seven“ (unten) ist aus Marmorresten gefertigt.





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